Vertretungskonzept

Vertretungskonzept des Wolfgang-­Borchert-­Gymnasiums

1 Kurzfristiger Ausfall von Lehrkräften

Das Vertretungskonzept der Schule basiert bei kürzeren Fehlzeiten auf dem Prinzip des eigenverantwortlichen Arbeitens.

Wenn eine Lehrkraft ihren planmäßigen Unterricht nicht durchführen kann, erhält die betroffene Klasse eine dem zeitlichen Umfang des Ausfalls entsprechende Aufgabe. Diese erhält sie entweder

  • von der fehlenden Lehrkraft (wenn diese auf Grund einer Klassenfahrt, Exkursion, eines Projekts oder einer Fort-­‐ oder Weiterbildung fehlt) oder
  • von einer anderen Lehrkraft der Klasse (wenn die fehlende Lehrkraft krank ist).

In jedem Falle ist die Aufgabenstellung eng an eine laufende Unterrichtseinheit gebunden, sodass die bearbeitete Aufgabe nahtlos für den weiteren Unterricht verwendet werden kann.

Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die gestellten Aufgaben selbstständig.

In den Klassenstufen 5 – 9 führt dabei eine Lehrkraft Aufsicht, wenn es sich um keine Randstunden handelt. In Randstunden werden die SchülerInnen mit den Aufgaben nach Hause entlassen. Die frühen Randstunden (1. Stunde in Klasse 5/6 bzw. 1./2. Std. in den anderen Jahrgängen) werden per Telefonkette abgesagt.

Über den Vertretungseinsatz der Lehrkräfte wird buchgeführt, um sicherzustellen, dass niemand über das erlaubte Maß hinaus eingesetzt wird.

Vollbeschäftigte können bis zu 3 Stunden monatlich vertreten, Teilzeitkräfte entsprechend weniger. Schwerbehinderte werden (außer in Notfällen) nicht zu Vertretungen herangezogen. Auch Lehrkräfte in der Ausbildung vertreten nur in Ausnahmefällen bzw. wenn ihr eigener Unterricht ausfällt.

2 Langfristiger Ausfall von Lehrkräften

Bei längeren Fehlzeiten (mehr als 1,5 – 2 Wochen) wird die schnellstmögliche Übernahme des Unterrichts durch eine andere Fachlehrkraft angestrebt.

Diese Fachlehrkraft wird

  • für die Vertretung neu eingestellt oder
  • durch Vertragsaufstockung aus dem eigenen Kollegium gewonnen.

Stehen beide Möglichkeiten nicht zur Verfügung, wird der entstehende Unterrichtsausfall gleichmäßig auf die Jahrgangsstufe verteilt, indem die Lehrkräfte der Parallelklassen einen Teil ihrer Stunden in den betroffenen Klassen übernehmen.

Langfristiger Ausfall von Lehrkräften hat in der Regel eine Änderung des Stundenplans und unter Umständen eine befristete Änderung der Stundentafel zur Folge.

Die Eltern werden in diesem Fall durch die Schulleitung informiert.