Inhalte – Überblick
- 1 Lehr- und Lernmethoden
- 2 Soziale Kompetenz
- 3 Unterrichtsangebot, Stundenplanung
- 4 Sprachen
- 5 Schüleraustausch
- 6 Naturwissenschaften
- 7 Vorhandene technische Ausstattung
- 8 Berufsorientierung / Kontakt mit der Wirtschaft
- 9 Arbeitsgemeinschaften
- 10 Zusätzliche Angebote
- 11 Cafeteria
- 12 Ehemaligen-Kontakte
Die Arbeit am Schulprogramm des Wolfgang – Borchert – Gymnasiums begann Ende 2000. Ein Gremium aus zehn Schülern, zehn Eltern und zehn Lehrern fand sich hierzu zusammen. Im ersten Schritt wollten wir das Profil unserer Schule herausarbeiten.
Dazu wurden zunächst die bestehenden Besonderheiten und pädagogischen Schwerpunkte des Wolfgang – Borchert – Gymnasiums erhoben und untersucht. Es wurde durch die Eltern ein Fragebogen erarbeitet und diese haben die Antworten ausgewertet. Den IST-Zustand haben wir innerhalb des Gremiums diskutiert und auf Stärken und Schwächen untersucht. Die Analyse soll uns als Ausgangspunkt für die Formulierung des Schulprofils dienen.
Wie wollen wir in Zukunft mit dem Erreichten umgehen? Welches Profil soll unsere Schule zukünftig anstreben bzw. verstärken? Ziel der Arbeit des Schulprogramm-Gremiums ist es, einen möglichst breiten Konsens unter allen am Schulleben Beteiligten herzustellen, um auf dieser Basis die Zukunft dieser Schule zu gestalten.
Das Schulprogramm soll ein Programm zur Entwicklung unserer Schule sein, an dem die Arbeit der Schule gemessen wird. Es gibt klare Orientierung auf die Zielsetzungen der pädagogischen Arbeit. In einem ständigen Prozess wird dabei das Schulprogramm zu überprüfen und an laufende gesellschaftliche Veränderungen anzupassen sein. Zunächst wollen wir uns das Erreichte bewusst machen und Schwerpunkte setzen, um daraus Perspektiven für die Zukunft zu gewinnen.
Resultate der Bestandsaufnahme:
Lehr- und Lernmethoden
• Beginnend mit den jetzigen 5. Klassen werden sogenannte „Lernmappen“ erarbeitet (Lernen lernen).
• Nutzung von offenen Unterrichtsformen, z.B. Teamarbeit, Diskussionen, Rollenspiel – speziell im sprachlichen Bereich. Überwiegend wird frontal unterrichtet.
Soziale Kompetenz
• Im Rahmen des Präventionskonzeptes wird in der Klasse 6 ein Fachtag zu den Aspekten Körperlichkeit, Selbstwahrnehmung, Rollenbilder, Grenzverletzungen in Zusammenarbeit mit dem „Wendepunkt / Elmshorn“ durchgeführt.
• Es sollen in Klasse 7 Elternabende zum Thema Suchtprävention / Suchtgefährdung stattfinden.
• In Klasse 9 gibt es einen Fachtag zur Suchtprävention (Selbstwahrnehmung, Suchtgefährdung, Risikosituationen)
• Projekttage zur Suchtprävention werden in Klasse 11 in Zusammenarbeit mit Präventionsfachkräften des Kreises veranstaltet.
• Es gibt eine Konzeption und Absprachen der Lehrkräfte zum Übergang von der Grundschule auf unser Gymnasium (Gestaltung der ersten Tage, Paten- schaften).
• Ebenso werden Absprachen zum Übergang von der Orientierungsstufe zur Mittelstufe getroffen. Eine Zusammenarbeit zwischen den Leitungen und Fachlehrern der beiden Stufen besteht.
• Es finden regelmäßig Stufenkonferenzen der Klassenlehrer in der Mittelstufe statt.
• In den Zeugnissen stehen differenzierte Formulierungen zum Sozialverhalten als Rückmeldung an die Schüler und Schülerinnen und an die Eltern.
• Es wird ein Mediatorenkonzept „Schüler als Schlichter“ entwickelt.
Unterrichtsangebot, Stundenplanung
• Bei der Organisation der Oberstufe steht der Aspekt der möglichst großen Wahlfreiheit im Vordergrund (= breites Unterrichtsangebot mit teilweise kleinen Kursen); dafür müssen von den Schülern relativ viele Freistunden in Kauf genommen werden.
• Durch einige relativ kleine Leistungskurse werden viele Lehrerstunden gebunden, was ggf. zu einer Unterrichtsstraffung in den unteren Klassenstufen führen kann.
Sprachen
• Die Schule bietet neben dem üblichen Sprachenangebot die Möglichkeit, als erste Fremdsprache in Klasse 5 Französisch oder Englisch zu wählen.
• Als dritte Fremdsprache werden bei entsprechender Nachfrage sowohl Latein und Französisch als auch Spanisch angeboten.
Schüleraustausch
Das Wolfgang – Borchert – Gymnasium bietet folgende Austauschprogramme für Englisch und Französisch an:
• nach Maubeuge in Frankreich für die 8. Klassen
• nach Brighton in England für die 8. Klassen
• nach Bellevue bei Seattle in den USA für die 11. Klassen ( nach Schweden und Wales im Aufbau)
• nach Cardiff für die 8. und 9. Klassen.
Naturwissenschaften
• Im 11. Jahrgang werden die Naturwissenschaften dreistündig unterrichtet, wobei die Schülerinnen und Schüler zwei Naturwissenschaften wählen müssen (statt drei Naturwissenschaften mit jeweils zwei Wochenstunden).
• Informatik ist seit über zehn Jahren Abiturfach.
Vorhandene technische Ausstattung
Es sind zwei PC-/Computerräume vorhanden. Beide Räume sind internetfähig und mittels Server vernetzt. Als Betriebssystem steht Windows 95/98 zur Verfügung. Es sind weitere MicroSoft-Standardprogramme und fachspezifische Software im Einsatz. Während des Unterrichtes ist eine Nutzung in allen Fächern nur mit Betreuung durch eine Lehrkraft grundsätzlich möglich.
Berufsorientierung / Kontakt mit der Wirtschaft
• Es finden zwei Praktika statt, die die Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt und die Wirtschaft vorbereiten sollen. – Im ersten Halbjahr des 10. Schuljahres machen die Schülerinnen und Schüler ein zweiwöchiges Berufsfindungsspraktikum.
- Zu Beginn des 2. Halbjahres im 12. Jahrgang folgt ein einwöchiges Wirt- schaftspraktikum.
• Zur beruflichen Orientierung wird im 12. Jahrgang in Zusammenarbeit mit verschiedenen Betrieben ein Bewerberfachtag durchgeführt. Ebenfalls im 12. Jahrgang wird unter professioneller Leitung ein Eignungstest durchgeführt (Geva-Test).
• Das Arbeitsamt führt in der Schule und durch diese organisatorisch unterstützt Berufsberatungen durch.
• In einem Informationsraum können sich Schülerinnen und Schüler über Aspekte verschiedener Berufsfelder informieren.
• Für den 11. und 12. Jahrgang findet in der Regel ein Berufsbasar statt, auf dem Eltern den Schülern Einblicke in verschiedene Berufsbilder geben und zu Diskussionen über ihren Beruf bereit stehen.
Arbeitsgemeinschaften
Unsere Schüler können zur Zeit an folgenden Arbeitsgemeinschaften teilnehmen, die teils von Lehrern, von Eltern und teils von Schülern geleitet werden.
Chor (Klasse 5 / AG 6 – 13 u. Eltern), Orchester (5 – 13), Musical (6 – 13), Schwarzes Theater (8 – 13), Junior Theater (7 – 10), Theater – AG (10 – 13 und Ehemalige), Italienisch (12 und 13), Foto (10 – 12), Basketball (7 – 10), Leichtathletik (alle), Homepage (7 – 13), Netzwerk (bis 11. Jg.), Fußball (11 – 13 und Ehemalige), Computer, Streitschlichtung, Mediation (ab Kl. 8), Russisch – AG (11 – 13), Koch – AG (ab Kl. 7)
Zusätzliche Angebote
• Alle drei Jahre werden Projekte und Projektwochen durchgeführt.
• Die SV organisiert zu gegebenen Anlässen ( z.B. an den letzten Schultagen vor den Ferien) Sportveranstaltungen (z.B. Fußballturniere). Hinzu kommen diverse ähnliche sportliche Veranstaltungen, die unter der Federführung der Fachschaft Sport stattfinden.
• Für Schüler und Schülerinnen gibt es v.a. im Rahmen des Deutsch -, Musik – und Englichunterrichtes die Möglichkeit, Theater – und Konzertaufführungen in Hamburg zu besuchen. Genutzt wird das Angebot des Jugend – und Kulturringes der Hansestadt Hamburg. Der Freundeskreis des Wolfgang – Borchert – Gymnasiums e. V. finanziert die Maßnahme vor und bezuschusst diese.
• Im Rahmen des Kunstunterrichtes werden Museumsbesuche durchgeführt. Schülerexponate werden werden regelmäßig durch öffentliche Ausstellungen (z.B. Kunstwoche) und durch eine aktive Gestaltung des Schulbildes (z.B. Cafeteria, Pausenhalle, Klassenraum) nach außen präsentiert.
• Die Fachschaft Sport verfügt über eine besonders gute Ausstattung und arbeitet eng mit der Halstenbeker Turnerschaft (HAT) zusammen (Leichtath-letik / Volleyball). Es wird auch die Möglichkeit geben, die neuen Sportanlagen der HT am Bickbargen zu nutzen.
• Durch die Teilnahme am Wettbewerb “Jugend debattiert” werden Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 theoretisch geschult und ihre Kommunikationsfähigkeit wird trainiert.
Cafeteria
Zu unserer Schule gehört eine Cafeteria, die durch ca. 70 Eltern ehrenamtlich organisiert und betrieben wird. Hier werden für Schüler und Lehrer neben Getränken und gesunden Pausensnacks auch kleine Mahlzeiten zum Selbstkostenpreis verkauft.
Ehemaligen-Kontakte
Ehemalige Schüler des Wolfgang – Borchert – Gymnasiums organisieren ca. alle fünf Jahre ein Treffen in der Schule, das zu Pfingsten stattfindet. Für jeden Abiturjahrgang gibt es bei den ehemaligen Schülern wiederum zwei Ansprechpartner.
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Für unsere weitere Arbeit am Schulprogramm scheinen uns aus heutiger Sicht folgende Aspekte besonders wichtig:
- Lehr – und Lernmethoden
- soziale Kompetenzen und die Begegnung außerhalb der Unterrichtszeit
Beschluss der Schulkonferenz vom 29. November 2001
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