Profiloberstufe

Das neue Oberstufensystem hat das Ziel, mehr gründliche Allgemeinbildung in Form von Kompetenzen zu liefern. Eine gewisse Spezialisierung ergibt sich durch die Wahlmöglichkeit eines Profils.

Gliederung der Oberstufe

Die gymnasiale Oberstufe umfasst drei Jahre, und zwar

  • A. eine einjährige Einführungsphase (Kl. 11, ab 2013: Kl. 10 )
  • B. eine zweijährige Qualifikationsphase (Kl. 12/13, ab 2013: Kl. 11/12

[Alle weiteren Jahrgangs-Angaben (11-13) beziehen sich auf 13 Schuljahre.]

Wer kann die Oberstufe besuchen?

  • A. Schüler/innen, die am Ende der gymnasialen Mittelstufe in die Einführungsphase der Profiloberstufe versetzt werden.
  • B. Schüler/innen, die den so genannten erweiterten mittleren Schulabschluss erwerben. (Durchschnittsnote der Fächer Deutsch, Mathematik und ab Kl. 5 unterrichteten Fremdsprache: 2,4, aus den übrigen Fächern 3,0)

Neuerungen im Unterrichtsangebot

  • A. Der Unterricht findet in allen drei Jahrgängen überwiegend im Klassenverband statt. – Ausnahmen bilden nur noch Teile des Fremdsprachenangebots und die Fächer Religion und Philosophie.
  • B. Die Zahl der Pflicht-Unterrichtsstunden beträgt durchgängig mindestens 34 Wochenstunden; sie kann sich aber unter bestimmten Bedingungen (? VI. B.) abgestuft erhöhen auf bis zu 38 Wochenstunden.
  • C. Für alle Schüler/innen gibt es Unterricht auf erhöhtem Niveau in drei Kernfächern (Deutsch, Mathematik und Fremdsprache) und – wählbar aus dem Angebot der Schule – einem Profilfach, dessen Themenschwerpunkt durch zwei weitere, auf grundlegenden Niveau unterrichtete Fächer ergänzt wird. (? VII. A.-C.).
  • D. Mindestens zwei Fremdsprachen und mindestens zwei Naturwissenschaften werden durchgängig unterrichtet.

Neuerungen für das Abitur

  • A. Es gibt fünf Abiturprüfungsfächer, unter denen die drei Aufgabenfelder (? V.) vertreten sein müssen.
  • B. Drei Fächer (darunter zwei der drei Kernfächer und das Profilfach) werden schriftlich geprüft, und ein weiteres Fach mündlich. Ein fünftes Fach kann wahlweise schriftlich geprüft oder in Form einer Präsentation (wie inzwischen auch beim “Mittleren Schulabschluss” in Kl. 10 üblich) oder einer besonderen Lernleistung wie einer qualifizierten Wettbewerbsteilnahme (z. B “Jugend musiziert”-Landeswettbewerb) in den Leistungsnachweis zum Abitur eingebracht werden.
  • C. Abiturfächer müssen durchgehend während der gesamten Oberstufenzeit belegt werden. (Es gibt Ausnahmen für Auslandsaufenthalte.)
  • D. In den Kernfächern werden die Abituraufgaben vom Ministerium gestellt (Zentralabitur).
  • E. Alle für das Abitur verbindlichen Halbjahresnoten der Qualifikationsphase (12. und 13. Jg.) werden einfach gewertet, gleich ob Profilfach, Kernfächer oder auf grundlegendem Niveau unterrichtetes Fach, die Prüfungsnoten im Abitur selbst zählen vierfach. – Achtung: Es gibt für jedes dieser beiden “Konten” Ausschlussklauseln in der gültigen Verordnung!

Aufgabenfelder / Fächer

  • A. sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld: Deutsch, Fremdsprachen, Kunst, Musik, ggf. darstellendes Spiel
  • B. gesellschaftliches Aufgabenfeld: Geschichte, Erdkunde, Wirtschaft/Politik, neu: Religion, Philosophie
  • C. mathematisch-naturwissenschaftliches Aufgabenfeld: Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Informatik (am WBG kein Prüfngsfach)
  • D. ohne Zuordnung zu einem Aufgabenfeld: Sport

Unterrichtsumfang und Anforderungsniveaus

  • A. Die Kernfächer (Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache) sowie das Profilfach werden auf erhöhtem Niveau 3-stündig (11. Jg.) bzw. 4-stündig (ab 12. Jg.) unterrichtet.
  • B. In allen anderen Fächern wird der Unterricht 2-stündig auf grundlegendem Niveau erteilt. (Ausnahme: Der Unterricht in einer im 11. Jahrgang neu begonnenen Fremdsprache wird 4-stündig erteilt. Wer möglicherweise Sport als mündliches Prüfungsfach wählen möchte, muss zusätzlich im 11. Jg. am ein- bzw. im 12. & 13. Jg. am zweistündigen Sporttheorieunterricht teilnehmen!)

Was ist ein Profil?

  • A. Ein Profil ist eine Fächerkombination bestehend aus einem profilgebenden Fach und mindestens zwei auf grundlegendem Niveau unterrichteten profilergänzenden Fächern, von denen eines nicht dem Aufgabenfeld des Profilfachs angehören darf.
  • B. Ein Profil hat eine thematische Ausrichtung. Der Unterricht im so genannten “Profilfach” und in den beiden profilergänzenden Fächern findet unter einem gemeinsamen thematischen Schwerpunkt statt, der halbjährlich wechseln kann, er wird fächerverbindend mit den profilergänzenden Fächern gestaltet.
  • C. Mögliche Profile sind:
    • sprachliches Profil
    • naturwissenschaftliches Profil
    • gesellschaftswissenschaftliches Profil
    • ästhetisches Profil
    • sportliches Profil.
  • D. Von diesen Profilen sind laut OAPVO grundsätzlich die beiden erstgenannten an der gymnasialen Oberstufe einzurichten, weitere nach Bedarf und den Möglichkeiten der Schule.

Profile am Wolfgang-Borchert-Gymnasium

Im aktuellen 11. Jg. haben wir folgende Profile:

  • sprachlich (Profilfach: Englisch / ? freie Plätze)
  • naturwissenschaftlich (Profilfach: Chemie / ?keine freien Plätze)
  • gesellschaftswissenschaftlich (Profilfach: Geschichte / ?keine freien Plätze)

Im künftigen 11. Jg. planen wir folgende Profile:

  • sprachlich (Profilfach: Englisch / ? sehr wenige freie Plätze)
  • naturwissenschaftlich (Profilfach: Chemie / ? freie Plätze)
  • naturwissenschaftlich (Profilfach: Biologie / ? sehr wenige freie Plätze)
  • gesellschaftswissenschaftlich (Profilfach: Geschichte / ?keine freien Plätze)

Weiterführende Links

Kontakt

Oberstufenleiter: Herr Köhler
Tel: 04101-84280
Fax: 04101-842844
Mail: herbert.koehler@wobogym.de

zuletzt aktualisiert am 00.00.0000 | Herbert Köhler