Vielfältige praktische Arbeiten, die regelmäßig im Schulgebäude präsentiert werden, geben einen kleinen Einblick in den Kunstunterricht unserer Schule.
Das Fach Kunst wird in den Klassenstufen 5 – 8 und 10 – 13 zweistündig unterrichtet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit im Rahmen des Wahlunterrichts (Kl. 5-9) und Wahlpflichtunterrichts (Kl. 8 & 9) ein ästetisches Angebot zu wählen. In der Profiloberstufe wird nach den jeweiligen Gegebenheiten entschieden, ob Kunst im Klassenverband oder auch in davon abweichenden Kursen unterrichtet wird. Im Schuljahr 2010/11 konnte ein ästhetisches Profil eingerichtet werden, in den anderen Kunstkursen/klassen wird nach Absprache profilergänzend unterrichtet.
Das Fach Kunst beinhaltet eine Vielfalt von Arbeitsbereichen. So bilden z.B. die Bereiche Zeichnung, Malerei und Collage in den 5. und 6. Klassen einen Schwerpunkt. In den 7. & 10. Klassen gewinnen zusätzlich die Kunstgeschichte, Architektur, bewegte Bilder und Medien an Bedeutung. Im 7. & 8. Jahrgang findet außerdem verstärkt Werkunterricht statt. Hier werden insbesondere Erfahrungen mit werkspezifischen Materialien und Techniken gemacht.
Die Komplexität des Faches bietet gute Möglichkeiten, Inhalte und Themen in Zusammenarbeit mit anderen Fächern zu behandeln. Illustrationen zu einer Buchbesprechung (Deutsch) oder Modelle zu Wohnformen in anderen Kulturen (Geschichte) sind nur zwei Beispiele dafür. Zusätzlich werden Besuche von Museen, Galerien und Ausstel‐ lungen in allen Altersgruppen angestrebt um Unterrichtsinhalte auch in anderen Zusammenhängen zu sehen. Neben den lehrplanmäßigen Anforderungen bleibt trotzdem noch genügend Spielraum für spontanes und aktuelles Gestalten. Weihnachtsarbeiten können – vor allem bei Jüngeren – ebenso Bestandteil des Kunstunterrichts sein wie die Gestaltung des Klassenraumes, Teilnahme an schulinternen Aktionen oder die Teilnahme an allgemeinen Wettbewerben.
Durch die Vielfalt und Vielseitigkeit bereichert der Kunstunterricht das Schulleben und ermöglicht den Kindern und Jugend- lichen einen Zugang zu unserer bildgeprägten Kultur.
Ute Reitzenstein